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Aktuelles:

- der Kulturausschuss der Stadt Kalkar hat nun in Sachen seines NS-Kriegerdenkmals entschieden: Der Spruch von Hitler bleibt dran, das Denkmal soll mit Fotos und erläuternden Texten versehen werden (s. Meldung in der Rheinischen Post v. 12.5.2016, waz v. 12.5.2016). Die Frage ist: Werden nun wieder Gedenkveranstaltungen an diesem NS-Kriegerdenkmal abgehalten, womöglich verknüpft mit dem Gedenken an NS-Opfer? Zudem ist vorgesehen, dass aus dem ehemaligen Aufmarschplatz aus der NS-Zeit vor dem Denkmal nun ein “Platz der Begegnung” wird, mit Boule-Bahn und eventuell Fitnessgeräten ... Alles weitere zum Thema auf meiner Homepage unter “Kalkar”.

- am 3. Mai 1996 wurden in Berlin die ersten Stolpersteine von Gunter Demnig verlegt. Darin erinnert ein Artikel: Hesse, Hans, Wegweisende Steine, in: taz v. 3.5.2016, Berliner Ausgabe, S. 31.

- neue Quellen zu “Augen aus Auschwitz” stehen online (2. März 2016).

- im Februar 2015 habe ich das “Kronenberg-Journal” begonnen. Es dokumentiert die Recherche über eine Jüdin, die aus Köln nach Paris flüchtete und 1942 nach Auschwitz deportiert wurde. Patrick Modiano erwähnt sie kurz in seinem Buch “Dora Bruder”.

Am 29. Dezember 2015 ist die zweite Zusammenfassung der bisherigen Rechercheergebnisse erschienen, die sich gut als Einstieg in das Journal eignet. Interessierte können dem Journal auf Facebook, Google+ oder auf wordpress folgen.

- Zu Gunter Demnigs “Stiftung - Spuren”  ist von mir und Elke Purpus ein kurzer Aufsatz erschienen: Hesse, Hans/Purpus, Elke, „STIFTUNG – SPUREN – Gunter Demnig“, in: Jahrbuch des Frechener Geschichtsvereins e.V., Bd. 11/2015, S. 186–194.

- 13.11.2015: An der Hochschule für Künste (HfK) Bremen hat Lina Stahnke für eine Bachelorarbeit mit dem Titel “Neue Formen der Erinnerung - €Erhalt und Vermittlung der NS-Vergangenheit am Beispiel des Denkmals” den Fall Kurt Elvers aufgegriffen und verarbeitet.
Erste interessante Eindrücke aus dieser Arbeit und ihre Hintergründe gibt es hier.

- Erste Stolpersteinputzaktion in Hürth-Hermülheim. Nach der Verlegung 2008 wurde mit der Aktion am 9. November 2015 in der Severinusstraße begonnen. Das Ziel ist es, Putzpaten für alle Stolpersteine in Stadt zu finden. Die Aktion, die ich im Sommer 2015 bei der Stadt angeregt hatte, hatte damit einen sehr guten Auftakt.

- Die SIEGENER ZEITUNG kann es nicht lassen. Schon vor einem Jahr glänzte deren Redakteur durch profundes Missinformieren. Nun hat er angesichts aktueller Geschehnisse am Vertriebenen-Denkmal mal wieder nachgelegt. So behauptet er, man habe das Denkmal "umfirmieren" wollen, was nach "heftigen Protesten aus der Bevölkerung" dann doch unterbleiben sei. Damals regten mein Co-Referent (der Künstler Ralf Witthaus) und ich an, das Vertriebenen-Denkmal in ein Flüchtlings-Mahnmal umzuwandeln. Die Ereignisse seit diesem Sommer werfen ein neues Schlaglicht auf das Thema. Damals mussten wir uns von rechtslastigen Teilen des Publikums ("Ich bin stolz darauf, ein Ewig-Gestriger zu  sein!") lauthals beleidigen lassen. Ein vernünftiges Diskutieren war mit diesem Teil der Siegener Bevölkerung schlicht nicht möglich.

- Biografie zu dem Stolperstein für Kurt Elvers in Bremen erschienen, in: Christoffersen, Peter/Cochu, Michael/Ebeling, Barbara/Johr, Barbara, Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche. Mitte, Bremen 2015, S. 111-114.

- Auf dem I. und II. WK-Denkmal der Stadt Kalkar (Niederrhein) befindet sich ein Zitat Adolf Hitlers aus “Mein Kampf”, ohne dass dies bis heute jemandem aufgefallen wäre oder sich jemand daran gestört hätte. Die Rheinische Post berichtete am 9. Mai 2015 über meine Feststellungen. Hier gibt es eine Kurzinfo mit Fotos.

Ein ausführlicherer Text ist als ebook erschienen und ist überall dort, wo ebooks gekauft werden können, erhältlich (also amazon, thalia, hugendubel, buch.de, usw.): Hans Hesse, "Mögen Jahrtausende vergehen, man wird nie von Heldentum reden können, ohne des deutschen Soldaten im Weltkrieg zu gedenken", eBook, ISBN 9783734790843, zum Preis von 0,99€.

- am 28. März 2015 hielt ich einen Vortrag über Kurt Elvers in Hamburg-Höltigbaum, Haus der Wilden Weiden.

- am 20. Februar 1945 wurde Kurt Elvers in Hamburg hingerichtet. Am 20. Februar 2011 wurde in Bremen für ihn ein Stolperstein verlegt. Seit dieser Zeit wurde an der Aufarbeitung der NS-Geschichte der Nordischen Kunsthochschule gearbeitet. Heute, am 20. Februar 2015, wurde der Link, unter dem man die Forschungsarbeit von Dr. Krüger Saß noch vor kurzem herunterladen konnte, inaktiv gestellt. Es ist sehr zweifelhaft, ob es tatsächlich eine gedruckte Fassung dieser Arbeit geben wird. Die Hochschule sieht sich offenbar nicht in der Lage, eine Forschungsarbeit über ihre NS-Vorgeschichte in gedruckter Form zu publizieren. Dabei hieß es Ende Oktober 2013 noch: “Wir haben uns der Geschichte zugewandt, sie wissenschaftlich erarbeitet und reflektiert.” Unter Ausschluss der Öffentlichkeit? Meint es die Hochschule mit der Aufarbeitung ihrer NS-Vergangenheit wirklich ernst oder möchte sie sich derart eines unbequemen Themas entledigen?

- Dr. Susen Krüger-Saß hat nunmehr ihre Forschungsarbeit über die NKH veröffentlicht. Der Text kann als pdf-Dokument auf der Internetseite der Hochschule heruntergeladen werden. Auf fast 700 Seiten wird die Geschichte der NKH unter dem Titel “Die Nordische Kunsthochschule und Handwerkerschule in Bremen - Nationalsozialistische Kultur- und Hochschulpolitik” behandelt. Es handelt sich um Scans des Manuskriptes vom November 2013. “Eine Publikation in gedruckter Form [sei] noch in der Planungsphase”, heißt es. Ich werde in Kürze über die Ergebnisse aus der Arbeit an dieser Stelle berichten.

- Stolperstein für Nina Sawina (v. 1. September 2014).

- Nun ist es amtlich: der Hamburger Senat hat am 17. April 2014 beschlossen, im Stadtteil Jenfeld eine Straße nach Kurt Elvers zu benennen. Der Kurt-Elvers-Weg wird vom Kaskadenpark abzweigen. Am 2. Mai 2014 ist dies im Amtsblatt veröffentlicht worden.

- Wer ist ein NS-Opfer? Rezension über eine Broschüre über Stolperstein-Verlegungen in Gladbeck.

- Am 9. April 1934 wurde die Nordische Kunsthochschule in Bremen eröffnet. Der zuständige Senator hielt anlässlich der Eröffnungsfeier im Bremer Rathaus eine Festrede. Sie gab programmatische Leitlinien für die Entwicklung der NKH vor. Eine Kommentierung dieser Rede ist hier zu finden.

- Mein Vortrag in Siegen (am 30. Januar 2014), auf Einladung des Stadtarchivs und des Aktiven Museums Siegen, mit dem Titel “’Vergesst nicht die Flüchtlinge dieser Welt’ - Möglichkeiten und Grenzen einer Transformation des Denkmals ‘Deutscher Osten’ in ein Flüchtlingsdenkmal?”, den ich zusammen mit dem Künstler Ralf Witthaus hielt, sorgte schon einen Tag vorher für Missmut unter den Funktionären des Bundes der Vertriebenen, Kreisverband Siegen. Auch während des Vortrages gab es immer wieder Zwischenrufe mit rechtsextremistischen und/oder menschenverachtenden Inhalten, die sich in der anschließenden ‘Diskussion’ wiederholten.

In einem Flugblatt, das vor der Veranstaltung verteilt wurde, wurden Ralf Witthaus und ich groteskerweise als ‘verlängerter Arm’ der “Vertreiberstaaten Polen und Tschechien ... mit der Gnade der späten Geburt, die ihre Weisheiten mutmaßlich von der Bundeszentrale für politische Bildung haben” bezeichnet. Ein Anwesender bezeichnete “Palästina” als die “Heimat deutscher Juden”.

Wer Näheres zur Veranstaltung nachlesen möchte, kann dies auf meinen Seiten auf Facebook oder Google+ tun.

Hinweise zur Navigation auf meiner Homepage:

Auf der linken Seite finden Sie die Themenfelder, mit denen ich mich - zumeist wissenschaftlich - beschäftigt habe bzw. aktuell beschäftige. Suchen Sie ein Buch oder eine Publikation, so können Sie entweder direkt unter dem Punkt “Publizierte Forschungen” (und dort unter Monografien oder Aufsätze) suchen, oder aber Sie klicken eines der Themenfelder an, zu denen die gesuchte Publikation gehören könnte. Das Buch “Augen aus Auschwitz” ist z.B. unter “Sinti und Roma” zu finden.

Downloadbereich und/oder Veröffentlichungen auf der Homepage:

- Die Sieglarer “Ehrenchronik unserer Gemeinde” zum I. Weltkrieg, zusammen mit Elke Purpus, in der Reihe “Fundstücke” des Stadtarchivs Troisdorf (auch als pdf).

- Von den “Hünengräbern” zum Künstlerdorf Worpswede - Die Rassisierung der Kunst. Richard von Hoffs Rede anlässlich der Eröffnung der “Nordischen Kunsthochschule” am 9. April 1934 im Bremer Rathaus, 9.4.2014.

- Rezensionen über Bücher zu Stolperstein-Verlegungen.

Folgende Aufsätze sind auf der Homepage des Frechener Geschichtsvereins (Mediathek, Downloadbereich, Veröffentlichungen des FGV, Jahrbücher, Jahrbuch 2009) herunterladbar:

- Hans Hesse/Elke Purpus: „Vor der eigenen Haustür wird die Verdrängung schwieriger“. Gunter Demnigs Projekt STOLPERSTEINE in Frechen, in: Jahrbuch des Frechener Geschichtsvereins e.V., Bd. 5/2009, S. 221–250 (dieser Aufsatz ist auch im Bereich “Projekte” und dann “Stolpersteine” herunterladbar).

- Hans Hesse/Elke Purpus: „Bei uns wurde weiter vom Bau gesprochen und nicht von Politik. Wieso sollten wir hellsichtiger sein als viele kluge Männer im In - und Ausland“. Anmerkungen zu dem Künstler Wilhelm (Willy) Meller (1887–1974), in: Jahrbuch des Frechener Geschichtsvereins e.V., Bd. 5/2009, S. 187–206.

- Hans Hesse/Elke Purpus: „Auf der Flucht erschossen“. Recherchen zum Schicksal der in der Gemeinde Frechen verstorbenen sowjetrussischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiterinnen, in: Jahrbuch des Frechener Geschichtsvereins e.V., Bd. 5/2009, S. 207–220.

 

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Darüber hinaus betreibe ich mehrere Themenseiten:

- Zur NS-Verfolgung der Sinti und Roma (Facebook, Google+)

- Zu den STOLPERSTEINEN von Gunter Demnig (Facebook, Google+)

- Zur Geschichte der Nordischen Kunsthochschule in Bremen (Facebook, Google+)

- Zu Mahnmalen für Opfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland (Facebook (https://www.facebook.com/pages/Mahnmale-für-Opfer-rechtsextremer-Gewalt-in-Deutschland/757022077645751), Google+)

- Zu Mahnmalen des Gedenkens an die NS-Verfolgung und Widerstand gegen die NS-Diktatur in NRW (Facebook, Google+)